Bijan Djir-Sarai

Bijan Djir-Sarai

Joachim Gauck - Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Bijan Djir-Sarai spricht sich klar für Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten aus. Ohne die intensive Forderung der FDP sei Joachim Gauck als parteiübergreifender Kandidat nicht möglich gewesen.

Gauck werde sicher kein bequemer Bundespräsident. Vor allem nicht für rot-grün. Er zeigte sich bisher immer deutlich in der Nähe bürgerlich-liberaler Politik. Seine klaren Worte richteten sich bisher zumeist gegen Verbots- und Erziehungsfantasien. Gauck steht für die guten Seiten der deutschen Geschichte und besonders für den Wert der Freiheit.

Nicht zuletzt deshalb sei er so beliebt, so Djir-Sarai. Gauck könne ein echter Bürgerpräsident werden, der den Deutschen Zuversicht für ihre Demokratie und Zuneigung zu ihrem Land geben kann. "Dies ist in diesen Zeiten sehr wichtig. Union, FDP, SPD und Grüne nominieren eine zutiefst respektabele Persönlichkeit, die es versteh, die Menschen mit seinen Worten zu fesseln und zu begeistern. Der sich aber auch nicht scheut, unbequeme Wahrheiten zu thematisieren."

Der Abgeordnete aus dem Rhein-Kreis Neuss ist sich sicher: Die Koalition aus Union und FDP wird ihre gemeinsame Arbeit für Deutschland weiter verlässlich erfüllen. Man muss - wie zunächst im Fall Gauck - auch einmal unterschiedlicher Meinung sein dürfen. Dann diskutiert man diese und kommt zu einem gemeinsamen Ergebnis. Ich sehe daher für niemanden eine Gelegenheit, jetzt nachzutreten und sich gegenseitig zu beschimpfen." Mit dieser Einschätzung sieht Djir-Sarai sich an der Seite seines Freundes und Kollegen im Deutschen Bundestag, Hermann Gröhe aus Neuss.

Den Rücktritt Christian Wullfs vom Amt des Bundespräsidenten kommentierte Djir-Sarai bereits am Tag seiner Bekanntgabe: "Ich nehme die Entscheidung von Christian Wulff mit Respekt zur Kenntnis. Er hat damit die notwendigen Konsequenzen gezogen und weiteren Schaden vom Amt des Bundespräsidenten abgewendet."